Zufrieden gackert Henne Sina
und beginnt im Sand zu
scharren. Der gesamte Boden
ihres "Zuhauses" ist damit
bedeckt. Jeden Tag wird er
erneuert. Über eine baumartige
Treppenstruktur wechseln Sina
und ihre Artgenossinnen von
einer Etage des Stalls in die
nächste. Ganz oben befinden
sich die Sitzstangen für die
Nacht, an der Wand die
abgedunkelten Legenester.
Über einen Mangel an
Abwechslung und Bewegung
braucht sich im Hühnerhof
Schubert in Bensheim-
Auerbach kein Tier zu
beklagen. Der Stall ist nach den neuesten Erkenntnissen einer
artgerechten Hühnerhaltung
eingerichtet. "Hühner brauchen
Beschäftigung. Bei uns können
sie sich frei entfalten", erklärt
Inhaber Wilfried Schubert.
In der ersten und zweiten Etage
gibt's jederzeit etwas zu trinken;
achtmal am Tag wird den
Hühnern frisches Futter
"serviert". "Ordentliches Futter
ist die Voraussetzung für
ordentliche Eier", unterstreicht
Schubert, dass er an
hochwertigem Mais, Weizen,
Soja und Erbsen nicht spart.
Genauso wenig wie an
Sauberkeit und Hygiene. Vor
rund fünf Jahren haben seine Frau und er auf artgerechte
Bodenhaltung umgestellt. Die
Hühner danken es ihm.
Goldene Eier legen sie zwar
keine, aber besonders
geschmackvolle. Genießer im
gesamten Umkreis wissen dies
zu schätzen.
Familie Schubert beliefert
Hotels, Restaurants, Wochenmärkte,
Bäckereien,
Metzgereien – und die EDEKA
aktiv & frisch Märkte imvorderen Odenwald. Eier, die
morgens noch per Hand
eingesammelt und nach Größe
sortiert werden, stehen dort schon
am frühen Nachmittag im Regal.
Frischer geht's nicht. 1A-Qualität
aus der Region. Das schmeckt man.
Wilfried Schubert
empfiehlt:
Fünf Tage alte Eier
schmecken am besten.
Drei Wochen lang können
Eier als Frischei gegessen
oder beispielsweise zu
Tiramisu verarbeitet werden.
Zum Kochen oder Backen
eignen sich Eier auch noch
zwei oder drei Wochen länger.
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